Don’t Call It A Comeback - 3 Gründe, warum Nike Dunks in 2020 (wieder) so populär sind

Don’t Call It A Comeback - 3 Gründe, warum Nike Dunks in 2020 (wieder) so populär sind

 

Nike Dunks sind einer der Hauptgründe warum es heute Raffles, Reseller und Sneakerheads gibt. Nach ein paar ruhigeren Jahren geht neuerdings die Popularität der Sneaker (mal wieder) durch die Decke. Heute erklären wir euch 3 Gründe, warum der Hype wieder real ist.


Zuerst mal ein bisschen Geschichte. Anfang der 2000er wurde die Skateboarding-Sparte von Nike neu ausgerollt. Nach einem misslungenen ersten Versuch Mitte der 90er mit fragwürdigen Modellen wie dem “Choad” oder “Snak” besinnte sich Nike auf Altbewährtes und setzte diesmal auf Dunks. Ein Modell, dass neben Jordans seit den 80ern von Skatern verwendet wurde. 


Mit einigen Veränderungen am Schuh, die auf die Bedürfnisse von Skatern angepasst wurden, sowie einem hochkarätigen Team bestehend aus angesehenen Skatern wie Richard Mulder oder Reese Forbes, die eigene Versionen des Dunks erhielten, ging Nike an den Relaunch. Diesmal macht die Brand mit dem Swoosh alles richtig.


Die Sneaker werden in limitierten Stückzahlen exklusiv in Skateshops verkauft. So wurden die Schuhe neben Skatern auch für Sammler interessant. Kurz darauf erfand Nike SB quasi die Kollaboration mit Brands an Schuhen. Mit namhaften Industriegrößen wie Chocolate Skateboards, Zoo York, Diamond Supply oder Supreme kamen Sneaker heraus, die bis heute heiß begehrt sind und mehrere hundert Euro am Sekundärmarkt wert sind.

 

 

Diese Faktoren, sowie Geschichten wie der Release des “Pigeon” Dunks in New York, der zu Ausschreitungen in New York geführt hat, brachten den Hype rund um limitierte Sneaker in den Mainstream und formte die Sneaker Industrie, die wir heute kennen. Bis ca. 2015 hielt der Hype rund um Dunks ungebremst an. In diesem Jahr wandte sich der Markt in Richtung Running-Silhouetten und die damals unangefochtene Nummer Eins unter Sneakerheads verlor massiv an Popularität - soweit, das viele Paare im Sale landeten.  


Nach ungefähr drei Jahren, in denen Dunks maximal von ihrer Hardcore-Fangemeinde getragen und gehandelt wurde, war es ironischerweise Jeff Staple, Designer des “Pigeon” Dunks, der das neue Dunk-Zeitalter mit einer Neuauflage seines Colorways einläutete. 

Seither wuchs die Popularität des Dunks wieder exponentiell, zurück zu der Größe von damals, wenn nicht größer. Das hat laut uns folgende Gründe:

 

 

  1. Interessantere Colorways und Kollabos


Ein Hauptaspekt für die Beliebtheit von Dunks war die Originalität der Farben, das Einsetzen von Konzepten, Storytelling und einzigartigen Details. Dieser Aspekt ist für einige Jahre verloren gegangen. Mit der Wiederbelebung der Brand kamen all diese Punkte, die Fans vermissten, zurück. So gesehen z.B. beim “Safari” Dunk, der dieselben Materialien und Details hat wie der Originale Air Max 1 oder der “Strangelove” Dunk in Zusammenarbeit mit Strangelove Skateboards, der ein plüschiges Upper und verspielte Details hat und passend zur Farbe des Schuhs am Valentinstag veröffentlicht wurde.    

 

 

  1. Bessere Materialien


Viel Kritik erntete Nike SB für die Downgrades der Materialien ihrer General Releases während der “Teal Box” und “Tape Box” Ära. Aus eigenen Erfahrungen haben Dunks aus dieser Periode kaum die dritte Session überlebt, ohne links und rechts aufzureißen - was bei älteren Dunks nie der Fall war. Heute sieht das wieder viel besser aus. Beispielsweise am “Shadow”, der Ende 2019 erschienen ist. Hier wurden ersichtlicherweise hochwertiges Leder und Nubuk verwendet. 

 

 

  1. Celebrity Cosigns


Wahrscheinlich der Hauptgrund für die Masse warum Dunks wieder so populär sind. Migos Mitglied Offset kündigte es in seinem Sneaker Shopping Video an, dass Dunks wieder das heißeste Eisen am Markt sein werden - bevor er selbst ein halbes Dutzend mitnimmt. Es war aber ein Pärchen, dass eine gesamte Generation auf SB’s aufmerksam gemacht hat - Kylie Jenner und Travis Scott. 


Kylie’s Postings in gewissen Dunks sorgten dafür, dass sich deren Preise am Sekundärmarkt innerhalb von Tagen vervielfachte. Ihr Baby Daddy, Travis Scott, war da wahrscheinlich ein großer Einfluss. Er selbst stellte einige der seltensten Paare auf der Bühne und auf Social Media zur Schau. La Flame’s Vorliebe für Dunks zeigte er dann schließlich mit seiner eigenen Kollaboration - damit war der Hype endgültig wieder zurück.


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